Praxis für TCM + Akupunktur im Rhein-Sieg-Kreis
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Naturheilpraxis Christiane Falkus - Heilpraktikerin TCM, Akupunktur + Homöopathie
Naturheilpraxis Christiane Falkus - HeilpraktikerinTCM, Akupunktur + Homöopathie
5-Elemente-Ernährung TCM

Die 5-Elemente-Ernährung nach der TCM im Winter im Wasser-Element:

Die 5-Elemente-Ernährung nach der TCM im Winter

 

Wasser

 

Funktionskreis: Niere, Blase
Geschmack: salzig
Jahreszeit: Winter
Farbe: schwarz und blau

Lebensmittel:
Fische, Meeresfrüchte, Meeresalgen, Hülsenfrüchten aller Art wie Linsen, Bohnen, Erbsen, Kichererbsen, geräuchertes und luftgetrocknetes Fleisch, Schweinefleisch, Miso, Oliven, Salz und Sojasaucen sowie Mineralwässer, Leitungs- und Quellwasser, u.m.

Rezepte für den Winter nach der TCM

Im Winter ist es wichtig den Körper vor Kälte zu bewahren und die Abwehrkräfte zu stärken. Das gelingt durch wärmende Kochmethoden und Gewürze und leicht scharfen Lebensmitteln.

 

Die folgenden Rezepte stärken vor allem den Funktionskreis Niere/Blase und nähren das Qi der Mitte.

 

Hühnerkraftsuppe

Gemüsesuppe mit Bohnen (mit oder ohne Speck)

Süßkartoffelsuppe mit Ingwer und Kokos

Sellerie Birnensuppe

Rote Beete Suppe mit Kokosmilch und schwarzem Sesam

Polenta mit Beeren

Kokos Pakchoi

Lamm mit_Wurzelgemuese

Gemüse Hirseauflauf mit Kastanien      

Hirse Brokoli-Auflauf    

Birne Helene

Linseneintopf mit Gemüse

Linsensalat

Birnen Vanille Kokos Creme

Feigen und Maronen mit Vanillecreme

 

Der Winter, die kälteste Zeit des gesamten Jahres, wird in der TCM dem Wasser-Element zugeteilt. In den stürmischen, kalten und nassen Wintertagen werden von Körper und Immunsystem Kraftleistungen abverlangt. Die dafür notwendige Energie bekommen wir während der dunklen Tagen aus der Ernährung.

 

Wie können wir uns über die Ernährung wärmen, damit wir gut und gesund durch den Winter kommen?

 

Nachdem die Natur sich zurückgezogen hat und nun ruht, beginnt die Zeit des Wasser-Elements, wenn sich alles Leben verlangsamt und scheinbar in Starre verfällt im Winter.

Die Zeit ist definiert durch Kälte und Dunkelheit, die Farben gehen und es ist die Zeit der Nacht. Die Kälte des Winters verlangsamt jede Bewegung und zwingt zum ruhen.

Gesund durch den Winter

Wer im Winter über seine Kraft lebt und sich überarbeitet sowie zuwenig ausruht, wird unter Frühjahrsmüdigkeit leiden, da er das Qi verbraucht hat.

So wie die Natur zur Ruhe eilt im Winter, so minimieren auch Menschen im Winter den Kontakt nach außen auf das Wichtigste. Der Rückzugsort wird das eigene Heim.

Die lange Dunkelheit der Tage und Nächte unterstützt die Regeneration der verbrauchten Kräfte bei und gibt uns die Kraft, welche wir im Frühling und Sommer brauchen. Wir ruhen wie die Pflanzen, um im Frühling neu zu keimen. Der Stoffwechsel verlangsamt sich. Tanken Sie auf im Winter - Sie brauchen die Kraft im Frühjahr und für Ihr gesamtes Leben!

Die Niere als Speicher unserer Lebenskraft - das Organ des Wasser-Element im Winter

Die Niere ist Speicherort unserer Lebenskraft und gemeinsam mit der Blase reguliert sie den Wasserhaushalt unseres Körpers. Der Organfunktionskreis Niere/Blase ist sehr empfindlich gegenüber Kälte. Dringt Kälte in unseren Körper ein, reagiert er oft mit einer Blasenentzündung, wir schwächen unser Nieren-Yang.

Die 5-Elemente-Ernährung im Winter

Der salzige Geschmack gehört zum Wasserelement und damit zum Winter. Er stärkt die Nieren, weil er auf sanfte Weise das Wasserlassen untersützt und Blockaden löst. In der heutigen Zeit wird Salz im Übermaß genossen, es ist in vielen Fertig-Nahrungsmitteln wie Brot, Käse und Wurst und in Fertiggerichten sowie Fastfood enthalten.

 

Zuviel Speisesalz wirkt nicht lösend, sondern im Gegenteil verhärtend, da es den Körper austrocknet – daraus entsteht der Durst und die Hitze im Körper, Verhärtung der Gefäße und somit Bluthochdruck. Salz sollte sparsam verwendet werden. Achten Sie auf Mineralwasser mit einem geringen Salzgehalt - sie erkennen es am Etikett und am salzigen Geschmack.

Welche Lebensmittel fördern eine gute Nierenfunktion?

Sesam, Soja, Meersalz, Algen, Seefisch, Meeresfrüchte, Mineralwasser, Oliven und Kapern sind gute natürliche und hochwertige Salzquellen - in Maßen eingesetzt unterstützen sie die Nierenfunktion. Hülsenfrüchte haben ebenfalls eine positive Wirkung auf die Nieren und gehören zum Wasser-Element.

Flüssige Nahrung unterstützt den Körper: Suppen wärmen und befeuchten

Warme Eintöpfe und Suppen schützen gegen Kälte und stabilisieren die Abwehr

Die Nahrungsmittel im kalten Winter sollten thermisch warm bis heiß sein und somit nähren und stärken. Eintöpfe mit Hülsenfrüchten, langgekochte Suppen mit Wurzelgemüse und Kohl, Kompotte mit wärmenden Gewürzen wie Anis, Kardamom, Nelke, Wacholder, Zimt und Vanille sind typische Wintergerichte im Wasser-Element. Unsere Großmütter und Urgroßmütter haben im Winter immer wunderbare Suppen mit Kohl und Wurzelgemüse gekocht mit dem Resultat guter Energie während der kalten anstrengenden Tage in der Landarbeit.

 

Gewürze wie Oregano, Thymian, Majoran und Rosamarin wirken wärmend und wurde früher in Bauerngärten angebaut.

 

Rohkost, kalte Getränke, Saft, Joghurt und abkühlende Milchprodukte sollten im Winter deutlich reduziert werden. Denn durch kalte Ernährung kühlt der Körper von innen ab und kann den Körper und die Organe nicht anfeuern, um sich vor Kälte von außen zu wehren. Dies greift die Gesundheit an und macht den Körper anfällig für Krankheiten.

Zwei bis drei warme Mahlzeiten am Tagen bieten einen guten Schutz vor Kälte, steigert das Immunsystem und unterstützt die Nieren.

 

Algen und Wurzelgemüse können in Suppen oder Eintöpfen mitgekocht werden und sorgen für eine gute Mineralienversorgung und reinigen den Körper durch Ausleitung von Schadstoffen.

 

Mineralien benötigt unser Körper dringend im Winter, zumal unsere Ernährung in der heutigen Zeit schlechter geworden ist.

 

Wärmende Lebensmittel im Winter:

 

Wenn die Temperaturen unter Null tendieren, ist es wichtig, durch wärmende Lebensmittel und Zubereitungsmethoden den Körper von innen einzuheizen. Über unsere tägliche Nahrungs können wir unsere Körpertemperatur beeinflussen.

 

 

Welche Nahrungsmittel wärmen?


Hierfür benötigen wir Lebensmittel mit einem warmen bis heißen Temperaturverhalten. Dazu gehören Fenchel, Kürbis, Lauch, Ingwer, Zwiebel und Knoblauch, Chili, Huhn, Rindfleisch, Lamm, Wildfleisch, viele Kräuter und Gewürze wie Rosmarin, Thymian, Kreuzkümmel, Kümmel, Fische wie Lachs, Makrele, Sardelle, Thunfisch, Scholle, zudem Haferflocken, Milchreis, Kokosmilch, Schafskäse, Ziegenkäse, Essig, Walnüsse und Rosinen.

Das warme Frühstück


In der Ernährungslehre nach der TCM hat das warme Frühstück eine besondere Bedeutung. Nehmen wir das Frühstück zwischen 7-9 Uhr zu uns, wenn Magen und Milz am aktivsten sind, tun wir unserem Körper Gutes.

Frühstück versorgt uns mit Wärme und Qi versorgen (sofern Sie kein Müsli mit kalter Milch zu sich nehmen) und damit die Kraft für den Tag zur Verfügung stellen.

 

In Deutschland essen wir oft Kaltes am Morgen, in anderen Ländern ist dies grundsätzlich verschieden, wqie Baked Beans in England, Miso-Suppe in Japan, Warmes Gemüse oder Reisbrei am Morgen in China, Hirsebrei zum Frühstück in Afrika...

 

Warme Getreidebreis, Suppen, Eintöpfe, Gemüse, Pfannekuchen, Eiergerichte ... sind wunderbare Frühstücksalternativen.

Testen Sie einige Wochen warm zu frühstücken und schauen Sie, wie dies Ihr Temperaturempfinden beeinflusst.

 

Warmes Frühstück


Wenn unser Körper schon zum Frühstück gekochtes und warmes Essen erhält, verliert er durch das Aufwärmen der kühlschrankkalten Lebensmittel in körperwarme Temperatur keine Energie - unser Qi bleibt uns erhalten und wird nicht für das Aufwärmen kalter Nahrungsmittel verbraucht. Verbrauchts Qi bewirkt ein Liegenlassen von Nahrung im System, so daß wir Schleim bilden, das merken wir an chronischem Schnupfen, Akne, Abzesse, Durchfall, Übergewicht und weiteren Feuchtigkeitsbedingten Symptomen.


Suppen & Wärmende Eintöpfe

 

Suppe zum Frühstück ist toll, sie wärmt und belebt! Nehmen Sie die Suppe vom Vortag und wärmen Sie diese auf dem Herd auf! Dies können Sie mehrere Tage wiederholen, die Suppe schmeckt immer besser und Sie kommen auf 2-3 warme Mahlzeiten und damit auf eine gute wohlige Körperwärme mit Energie pur.


So können wir den langen, kalten Winter gut überstehen. Für ein gutes wärmendes Mittagessen können Sie eine Suppe in einer Thermobox mit auf die Arbeit nehmen!

Ich wünsche Ihnen von Herzen einen ruhigen und erholsamen Winter!

 

Bei Fragen bin ich gerne für Sie da!

 

Ihre Naturheilpraxis Christiane Falkus

Metall, Wasser, Holz, Feuer, Erde

Ernährung nach den 5-Elementen im Herbst im Metall-Element:

Ernährung nach den 5-Elementen im Herbst im Metall-Element

 

Herbst: Metall

Emotion: Trauer/Traurigkeit und unterdrückte Gefühle

Farbe: weiß

Organe: Lunge, Dickdarm, Haut

Bioklimatischer Faktor: Trockenheit

Geschmack: scharf

 

Was ist das Besondere an der Ernährung nach den 5-Elementen im Herbst?

 

Die Ernährung sollte im Herbst wärmend und kräftig sein. Optimal sind Suppen und Eintöpfe, da sie wichtige Flüssigkeit zur Befeuchtung von Lunge/Dickdarm  und Magen bieten.

 

Mögliche Rezepte sind:

 

Möhreneintopf, Kürbisgemüse, Wokgemüse, Birnen mit Ingwer, Geflügelspieße mit Erdnüssen, Haferbrei, Hirseauflauf mit Gemüse und Spiegelei, Apfelkompott mit Mandelmus, gedünsteter Rettich, Spinat mit Ei, Reis mit Gemüse und Tofu, Kürbis- und Pastinakensuppe, Obstkompotte, Birnen-/Dinkelpfannekuchen, rote Beete-Aufstrich, Buchweizenbratling mit roter Beete, Lauchsuppe, gedünstetes Huhn mit Lauch und Pastinaken…

 

Falls Sie durch Kälte frieren: 

 

… sind mild scharfe Lebensmittel und Gewürze gut geeignet, um Sie zu erwärmen. Fenchel, Cayennepfeffer, Kurkuma, Kardamom, Zimt, Nelke, Anis, Knoblauch, Zwiebeln, Lauch und frischer Ingwer sind optimal.

 

Aber:

 

… scharfe Gewürze erwirken Wärme und trocknen aus.

Essen Sie zum Chili oder Curry eine Jogurtsauce, das schafft Abhilfe.

 

Haben Sie Schnupfen mit weißem Sekret?

 

… ist dies Kälteschleim.

 

Trinken Sie in diesem Fall wärmende und trocknende Tees bzw. würzen Sie mit Thymian und Rosmarin.

 

Suppen mit Ingwer, Lauch und Knoblauch

 

… verjagen Kälte und Nässe. Bei Erkältung hilft ein Zwiebel- bzw. Rettichsaft die Kälte zu vertreiben.

 

Zusammenfassend

 

… beginnen wir zum Herbstanfang die Energie für den folgenden Winter zu sammeln mit warmen und gekochten Speisen.

 

Mehr Abwehrkraft durch ein kräftiges Metallelement

 

Im Herbst werden wir von Kälte, Wind und Feuchtigkeit attackiert.

Dafür brauchen wir ein stabiles Immunsystem.

In der TCM ist dafür der Funktionskreis Lunge/Dickdarm zuständig, der dafür sorgt, dass genügend „Wei Qi“ oder Abwehrenergie gebildet wird, um schädliche Einflüsse abzuwehren. Das Abwehr Qi zirkuliert in der Haut, welche ebenfalls dem Funktionskreis Lunge zugeordnet ist.

 

Atmen Sie!

 

Im Herbst ist es vor allem die Trockenheit ein Thema für Haut und Lunge zusetzt. Lüften Sie und sorgen Sie für Luftfeuchtigkeit durch Zierbrunnen/Springbrunnen in Ihrem Zuhause.

 

Denn:

 

…aus Nahrung und Atemluft erzeugt der Körper Qi oder Energie.

Nehmen Sie sich täglich ein wenig Zeit um Atemübungen zu machen.

Sie können einfach still sitzen und bewusst einatmen und anschließend vollständig ausatmen womit stärken Sie das Metallelement und die Lunge stärken.

 

Unsere Emotionen:

 

Lassen Sie Trauer zu, lösen Sie sich von Menschen, welche Ihnen nicht gut tun!

 

Die Haut:

 

Die Haut hilft uns dabei klimatische Einflüsse abzuwehren.

 

Jedoch:

 

…wenn bereits Kälte oder Wind in den Körper gelangt sind, trinken Sie einen heißen Ingwertee. Er öffnet die Poren, Sie schwitzen und Kälte und Wind werden aus dem Körper vertrieben.

 

Die Lunge:

 

Die Lunge extrahiert Qi aus der Atemluft.

Gemeinsam mit dem Nahrungs-Qi erwirken beide die Grundenergie im Meridiankreislauf, welche den Organismus nährt.

Die Lunge ist zuständig für die Kontrolle der Hautfunktionen, das Öffnen und Schließen der Poren, den Schweiß, den Feuchtigkeitsgrad und dadurch die Spannkraft der Haut.

Die Lunge stellt das Abwehr-Qi bereit, das sogenannte Wei-Qi, welches den gesamten Körper umhüllt. Das Abwehr-Qi ist unsere Schutzhülle und hält Erreger und chemische Einflüsse fern sowie Strahlungen ab. Für Chinesen beispielsweise ist es nur allzu natürlich, daß sie sich ein Bein brechen nicht wegen eines Unfalles oder Sturzes, sondern wegen einem geschwächten Abwehr-Qi.

 

Die Lunge sitzt mit dem Herzen im oberen Erwärmer (San Jiao). Hierbei lässt sich bereits ein enger Zusammenhang zwischen der Lunge und dem Herzen, folglich der psychisch-geistigen Verfassung des Menschen erkennen.

 

Alle negativ abgespeicherten Emotionen, welche wir ab der Geburt erfahren, schwächen unser Abwehr-Qi und lassen uns krank werden.

 

Worte, Taten und Gedanken – sie alle bewirken unser ganzes Leben etwas in uns.

Haben wir fürsorgliche Taten und liebevolle Worte sowie Gesten in uns abgespeichert, sind wir robust und stabil, da diese die Gesundheit durch das starke Abwehr-Qi bewirken.

Die westliche Medizin beschreibt Lungen- und Dickdarmerkrankungen ebenfalls als psychosomatische Erkrankungen.

 

Die Lunge kontrolliert die Haut. Die Haut dient als Kontaktorgan zur Umwelt und zu weiteren Menschen, hieraus erklärt sich die Zunahme der Hauterkrankungen in der westlichen Welt. Wenn abgespeicherte Emotionen unsere Lunge mit dem Abwehr-Qi schwächen und die Lunge eine Verbindung zum Herzen hat, dann können Beziehungsprobleme unsere Haut erkranken lassen.

 

Die Nase und der Geruchsinn werden genauso wie die Haut von der Lunge kontrolliert, dies ist der Grund weshalb wir „jemanden nicht riechen können“, wir mögen ihn schlichtweg nicht. Düfte haben folglich eine Wirkung auf unseren Körper, Geist und Seele, mit diesem Ansatz arbeitet die Aromatherapie. Deshalb fühlen wir uns wohl, wenn wir etwas riechen (Plätzchenduft), was uns an heimelige Zeiten erinnert.

 

Hautkrankheiten werden verursacht durch Störungen im Funktionskreis Lunge. Es ist notwendig die Ernährung umzustellen und den Körper zu entgiften. Vielfach müssen die gesamten Lebensumstände analysiert und optimiert werden. Da die Lunge wie alle Organie von einer guten Milz-Energie abhängig ist, müssen Neurodermitiker und Allergiker in besonderem Maße für eine gute Milz-Energie sorgen.

 

Und woran erkenne ich eine geschwächte Milz-Energie?

 

 Eine schwache Milz-Energie erkennen Sie an folgenden Symptomen:

 

Blässe, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Infektanfälligkeit, Hunger auf Süß, Gedankenkreisen, Grübeln, leise Stimme, schwacher Händedruck, Nahrungsmittelunverträglichkeit, zitternde Zunge, zitternde Augenlider, Blähungen und Durchfall sowie Energiemangel.

Es müssen nicht immer alle Symptome zutreffen.

 

Wie stärke ich aber meine Milz-Energie?

 

 Kennen Sie solche Tage, wenn alles hektisch ist, die Variable X wieder zuschlägt und keine Zeit für eine gesunde Mahlzeit bleibt und wir schnell am Bäcker halt machen um unseren Magen zu füllen?

 

1. Lassen Sie keine Mahlzeiten aus, essen Sie täglich 3 Hauptmahlzeiten und 2 Zwischenmahlzeiten in regelmäßigen Abständen.

2. Essen Sie in Ruhe und in netter Gesellschaft, ohne Hektik gemeinsam am Tisch und besprechen Sie keine belastenden Themen bei den Mahlzeiten, genießen Sie ihr Essen in Ruhe!

3. Frühstücken Sie morgens warm zwischen 7-9 Uhr, das Frühstück ist eine wichtige Mahlzeit und für das Qi essentiell. Bereiten Sie ihr Frühstück vor um Stress am Morgen zu vermeiden und nehmen Sie warmes Essen in einer Thermobox mit auf die Arbeit.

4. Bewegen Sie sich bestenfalls täglich, machen Sie Kraftausdauertraining und Ausdauersport an der frischen Luft, atmen Sie dabei tief!

5. Atmen Sie tief, sorgen Sie damit für Qi! Bewegen Sie sich immer wieder zwischendurch.

6. Entspannen Sie sich regelmäßig. Gehen Sie in die Sauna, hören Sie eine schöne CD…

7. Vermeiden Sie wenn es irgendwie geht Schichtarbeit, verlassen Sie Ihren Arbeitsplatz bestenfalls um 17 Uhr und machen Sie danach Dinge, welche Ihnen Freude bereiten.

8. Arbeiten Sie in einem Beruf, welcher Ihnen Freude bereitet, ohne Mobbing, ohne geistige Über- bzw. Unterforderung.

9. Schlafen Sie 8 Stunden, halten Sie einen regelmäßigen Schlafrhythmus ein und sorgen Sie für eine erholsame Schlafhygiene.

10. Essen Sie nichts was für Feuchtigkeit im Körper sorgt und schleimt, wie z.B. Bananen, Zucker, Weißmehl, Milch und Milchprodukte… Trinken Sie ausschließlich Wasser und Früchte bzw. Kräutertee ungezuckert.

11. Essen Sie wenig Rohkost, Brot und kalte Nahrung, essen Sie überwiegend warm. Kochen Sie viel Gemüse und reduzieren Sie bzw. verzichten Sie auf Alkohol, Kaffee und Nikotin.

Essen Sie wenig scharf Angebratenes oder Gegrilltes. Dünsten Sie lieber sanft.

12. Treffen Sie liebe Freunde, unternehmen Sie etwas Schönes.

13. Lassen Sie sich keine Extraaufgaben aufbrummen, lernen Sie an der richtigen Stelle Nein zu sagen.

14. Schaffen Sie sich ein gegenseitiges Netzwerk zur Unterstützung und schaffen Sie Perfektionsmus ab.

15. Gönnen Sie sich hin und wieder eine Ausnahme, einen Tag an dem sie schlemmen oder… Quälen Sie sich nicht, Sie können besser für Ihre Milz-Energie sorgen, in dem Sie auch manchmal sich etwas gönnen und dies mit Genuss und ohne schlechtes Gewissen.

 

Bleiben Sie gesund! Bei Fragen bin ich gerne für Sie da!

 

Ihre Naturheilpraxis Christiane Falkus

Gemüse ist ein guter Mineralstofflieferant

Power durch Kraftsuppen – wenn Dir oft kalt ist und Du immer müde und erkältet bist!

Power durch Kraftsuppen – wenn Dir oft kalt ist und Du immer müde und erkältet bist!

 

In der kalten Jahreszeit merken wir deutlich einen Unterschied von unserer Energie gegenüber den warmen Jahreszeiten! Wir fühlen uns oft müde und erkältet, aber auch „schlapp“ in der Verdauung und irgendwie aufgedunsen ohne Kraft. Okay, Zeit für eine gute Detoxsuppe – auch Kraftsuppe genannt. In der TCM empfehle ich in der täglichen Praxis meinen Patienten mit Schwächezeichen und einem instabilen Immunsystem gerne diese megalekceren Kraftsuppen. Das Henkelmännchen wir wieder Kult – natürlich in einer modernen Form.

 

Bei starker Müdigkeit und Schwäche nehmen meine Patienten gerne eine Thermobox Supee mit auf die tägliche Arbeit – Power pur. Das Verdauungsfeuer wird angeheizt, die Durchblutung gefördert und die Zellen sowie Organe mit Nährstoffe versorgt. Die Fettverbrennung wird angeschubst und unser Körper scheidet Giftstoffe aus. Ich unterstütze diese Entgiftung in meiner Praxis je nach Anamnese oft noch mit der Schröpftherapie und Gua Sha, 2 wundervolle Ausleitungstherapien in der traditionellen chinesischen Medizin.

 

Kraftspende in der kalten Jahreszeit

 

Unsere Großmütter wussten es schon längst, Hühnersuppe bringt uns bei einem Infekt wieder auf die Beine. Das ist heute noch ein wunderbarer Ansatz für Gesundheit und Wohlbefinden! Der Effekt – die Energie kommt zurück!

Laut TCM und Ayurveda kann die Brühe/Essenz die Niere anregen, das Qi (unsere Lebensenergie) stärken und unsere Blut verbessern.

 

Warme Mahlzeiten erhöhen das Verdauungsfeuer, somit können die Nährstoffe besser verwertet werden. Es geht kein Qi verloren durch das Erwärmen von Kühlschranktemperierten Lebensmittel in unserem Körper. Mit 7 Grad kalter Nahrung kann unser Organismus nichts anfangen. Der Stoffwechsel wird verlangsamt, weil das Qi für das Erwärmen der kühlen Speisen im Körper verloren geht statt den Stoffwechsel anzukurbeln.

 

Suppe zum Frühstück

 

Probiere es einmal aus morgens eine leichte Suppe zu frühstücken und spür in Deinen Körper hinein wie es Dir damit geht.

Suppen bereiten mit dem leichten Gemüse keinen Verdauungsstress und damit sind Brühen eine sehr bekömmliche Mahlzeit mit gut verwertbaren Nährstoffen  – übrigens auch für Kinder.

 

Was ist denn alles drin in so einer Brühe?

 

Je nach Rezeptur finden sich Aminosäuren, gesunde Fettsäuren, Vitamine, Mineralien, Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate. Nährstoffpower pur!

In eine Detoxsuppe gehören ausser Kräuter und Gemüse keinerlei Einlagen wie Hülsenfrüchte, Getreide, Fleisch oder Kartoffeln.

Das Immunsystem wird angeregt, die Leber als Entgiftungsorgan entlastet, die Ausscheidungsorgane Darm, Haut, Niere und Lunge in ihrer Funktion unterstützt, Lebensenergie zugefügt – das ist beonders für Alte und Kranke aber auch für wachsene Kinder ein wichtiger Aspekt!

 

Die Essenzen können ebenso beim Abnehmen helfen und die Darmflora verbessern!

Frisch gekocht bedeutet eine wertvolle Mahlzeit ohne Zusatzstoffe! Lassen Sie industrielle Brühwürfel weg! Sie stecken voller Geschmacksverstärker. Auch Würstchen gehören nicht in eine Detoxsuppe. Das Gemüse und die Kräuter sollten Bio-Qualtität haben und nicht mit Pestiziden belastet sein. Als alleinige Nahrung dient die Kraftsuppe nicht, aber als wundervolle Ergänzung im Speiseplan.

 

Und wieviel Suppe soll ich essen?

 

Wie wäre es mit einem Suppentag pro Woche?  Oder einer Suppe am Abend? Selbst wenn nur zwei Teller Suppe pro Woche gegessen werden, erzielen diese Mahlzeiten bereits eine gute Wirkung. Wieviel Suppe gegessen wird entscheiden Sie!

Die Suppe kann gut vorgekocht werden, im Kühlschrank oder in Twist off Gläsern hält sie sich einige Tage und kann auf dem Herd aufgewärmt werden. Das häufige Aufwärmen einer Suppe schadet der Suppe übrigens nichts, ganz im Gegenteil, es liefert noch mehr Yang. So wurden noch vor 200 Jahren die Supppen viele viele Stunden am Tag über dem Feuer ohne Unterlass gewärmt, das war Energie und Wärme pur in der harten und kalten damaligen Zeit.

 

Die Kraft der Brühe ist enorm, aber wie bereite ich die Brühe zu?

 

Gemüse regional und saisonal eignet sich besonders gut. Möhren, Petersilienwurzel, Pastinaken, Sellerie, Lauch, Zwiebel und Knoblauch schmecken gut in einer Suppe.

Nicht-Vegetarier können einen Knochen in der Brühe auskochen und Bio-Hühnerfleich in die Suppe zufügen.

Eine vollwertige Mahlzeit erhalten Sie mit der Zugabe von Hirse, Naturreis, Buchweizen, Dinkel oder Hartweizengrieß sowie einer extra Portion Gemüse.

Gewürze sind wichtig in einer Kraftsuppe. Sie haben antibakterielle und antivirale oder antifungale Wirkung. Kreuzkümmel, Nelken, Knoblauch, Zimt, Lorbeer, Pfefferkörner, Koriander, Chili, Paprika, Muskatnuss, Ingwer und Kurkuma eignen sich sehr gut für die Suppe.

 

Suppenkräuter gehören unbedingt in die Brühe, wie z.B. Petersilie, Schnittlauch, Majoran, Estragon, Thymian, Liebstöckel, Bohnenkraut, Koriander, Kerbel, Oregano, Dill und Rosmarin – getrocknet oder frisch.

Saaten, Sprossen und Kerne wie Sonnenblumenkerne, Chia- oder Hanfsamen und Sesam können zusätzlich in die Suppe gegeben werden. Beim Servieren können Sie Leinöl, Kürbiskernöl, natives Olivenöl, Kokosöl, Nussöl oder Hanföl in die Suppe geben.

 

Rezepte, Rezepte, Rezepte

 

Alle Rezepte sind für 4 Personen berechnet.

 

Japanische Gemüsesuppe

 

150 g Hühnerbrüste oder Hühnerkeule
150 g Rettich(e)
80 g Möhre(n)
8 Pilze (Shiitake), getrocknete
1/2 Bund Lauchzwiebel(n)
100 g Tofu
2 EL Öl
4 Tasse/n Gemüsebrühe oder Dashibrühe
4 EL Sojasauce
1/2 TL Zucker
1 EL Kartoffelmehl
5 EL Wasser

 

Die Shiitake Pilze in Wasser mind. 1 Stunde vorher einweichen.

Geflügel in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Rettich schälen, der Länge nach vierteln und in Würfel schneiden. Möhren schälen, halbieren und schräg in dünne Scheiben (Rauten) schneiden. Zwiebellauch putzen und in Ringe schneiden.
Öl in einem Topf erhitzen, das Fleisch darin anbraten, anschließend das Gemüse zufügen und kurz angehen lassen. Gemüse- oder Dashibrühe in den Topf geben, mit Sojasauce und Zucker würzen.
Die eingeweichten Shiitake abtropfen lassen und ebenfalls in die Suppe geben. Nun alles ca. 15 min bei geringer Hitze köcheln lassen.

Nach der Kochzeit den Tofu in 1 cm große Würfel schneiden und der Brühe zufügen Die noch leicht köchelnde Suppe zum Schluss mit der angerührten Stärke binden und servieren.

 

Hühnerbrühe aus Omas Zeiten

 

1 kg Hähnchenklein
1 Suppenhuhn
1 Pck. Wurzelwerk
1 Pck. Suppengemüse, frisch
  Schnittlauch
1 EL Butterschmalz
 etwas Salz und Pfeffer
 einige Stiele Petersilie

 

Eine Hühnersuppe kennt wohl jeder als gutes Hausmittel – sie ist die ideale Erkältungsmedizin. Aber wie kocht man sie? Meine Oma tat das nach einem sehr aufwendigen Familienrezept und das vermutlich aus einer Zeit stammt, in der die Hausfrauen den ganzen Tag in der Küche standen und der Herd sowieso geheizt wurde.

Das Hähnchenklein im Ofen bei 175 °C Umluft etwa 45 Minuten rösten, abkühlen lassen und dann mit kaltem Wasser aufsetzen und so langsam wie möglich erhitzen. Die Geflügelteile sollten gerade mit Wasser bedeckt sein und etwa drei Stunden bei geringster Hitzezufuhr gar ziehen. Die Brühe darf nur „lächeln“ und keinesfalls sprudelnd kochen! Dabei muß gelegentlich der Schaum abgeschöpft werden. Das Hähnchenklein entsorgen, die Brühe abgießen, kalt werden lassen und entfetten.

Das klein geschnittene Wurzelwerk in Butterschmalz anrösten, das Huhn mit in den Topf geben und anbraten. Die kalte Brühe angießen (evt. noch kaltes Wasser zugießen, damit das Huhn gerade mit Wasser bedeckt ist) und alles noch einmal drei Stunden köcheln lassen.
Das gekochte Huhn aus der Brühe nehmen, von Haut und Knochen befreien und das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden oder zupfen. Die Brühe abseihen (wenn man kein Passiertuch hat, geht auch ein sauberes Geschirrtuch oder einfach Küchenkrepp) und nochmals entfetten.
Suppengemüse bissfest kochen und abgießen. Das Hühnerfleisch in der Brühe erhitzen und mit dem frisch gekochten Gemüse auf Suppenteller oder in Suppentassen verteilen. Die Brühe erst jetzt mit Salz und Pfeffer abschmecken, auf die Teller geben und die Suppe mit einem Zweig Petersilie garnieren.

Die Brühe hält sich im Kühlschrank ein paar Tage lang, sie eignet sich aber auch hervorragend zum Einkochen.

 

Gemüsebrühe für jeden Tag:

 

80 g Zwiebel(n), sehr fein gewürfelt (oder auch etwas mehr)
5 g Knoblauch, fein geschnitten
120 g Möhre(n), grob gewürfelt
120 g Pastinake(n), grob gewürfelt
120 g Knollensellerie, grob gewürfelt
100 g Lauch, in Scheiben geschnitten
100 g Staudensellerie, fein gewürfelt
1 Lorbeerblatt, vorzugsweise frisch
2 TL Salz 
2 Liter Wasser
1 Msp. Safranfäden, optional

 

Das Gemüse putzen und wie in der Zutatenliste beschrieben vorbereiten.

Zuerst die Zwiebeln bei kleiner Hitze, ohne Fett oder Öl, farblos anschwitzen. Nach und nach das weitere Gemüse hinzufügen und ca. 10 Min. anschwitzen. Das Wasser und das Lorbeerblatt dazugeben, alles kurz aufkochen lassen und dann ca. 20 Minuten ganz leicht köcheln lassen. Die Brühe durchseihen und mit der entsprechenden Salzmenge abschmecken.

 

Dieses Grundrezept ergibt eine sehr schmackhafte Brühe und kann bezüglich der Schärfe mit weiteren Zutaten den persönlichen Vorlieben geschmacklich angepasst werden.

Tipp: Einige Safranfäden ergeben eine schöne Farbe!

 

Guten Appetit wünscht Ihnen

 

Ihre Naturheilpraxis Christiane Falkus

http://www.naturheilpraxis-falkus-de

Suppen und Eintöpfe befeuchten und wärmen

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